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Bereits 1951 schrieb Clarke die Kurzgeschichte » Sentinel of Eternity«, die später für die Kurzgeschichtensammlung »Expedition to Earth« in »The Sentinel« umbenannt wurde. Darin geht es um die Entdeckung eines außerirdischen Artefakts auf dem Mond. Diese Geschichte war später die Basis für die Zusammenarbeit von Arthur C. Clarke mit Stanley Kubrick und wurde zur Grundlage von »2001: A Space Odyssey«. Clarke schrieb zusammen mit Kubrick das Drehbuch, schrieb aber auch den gleichnamigen Roman. Ihm folgten später drei Fortsetzungen wechselnder Qualtität: »2010«, »2061« und 1999 schließlich »3001: die letzte Odyssee«. Arthur C. Clarkes Ruhm beruht aber nicht nur auf »2001«, sondern auch auf seinen weiteren wichtigen Romanen: u.a. »Rendezvous with Rama« (dt. »Rendezvous mit 31/439«), einem Roman über eine außerirdische Raumstation, die von ihren Einwohnern längst verlassen wurde – auch diesem Roman folgten drei Fortsetzungen; »The Fountains of Paradise« (dt. »Fahrstuhl zu den Sternen«) und »The City and the Stars« (dt. »Die sieben Sonnen«).
Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitete Clarke für ein nach ihm benanntes Zentrum für moderne Technologie in der Nähe der srilankischen Hauptstadt Colombo, wo der Schriftsteller seit den Sechzigerjahren lebte.
Auf die Frage, worauf er besonders stolz sei, antwortete Arthur C. Clarke in einem Interview 2005 folgendes: »Darauf, daß ich den Nachrichtensatelliten erfunden habe, damals in den vierziger Jahren. Das ist schwer zu übertreffen, oder? Die Welt ist ja heute ohne Satelliten nicht mehr denkbar. Dabei hat es 25 Jahre gedauert, bis meine Idee von den geostationären Satelliten umgesetzt wurde.« Bereits 1945 hatte er die Idee in einem Artikel unter dem Titel »Extra-terrestrial Relays – Can Rocket Stations Give World-wide Radio Coverage?« in der wissenschaftlichen Zeitschrift »Wireless World« veröffentlicht. Als sein Lieblingsbuch bezeichnete Clarke seine Erzählung »Die neun Milliarden Namen Gottes«.
Noch im Dezember 2007 feierte er in Colombo seinen 90. Geburtstag und veröffentlichte dazu eine Videobotschaft auf youtube.com. Sein letzter Roman, »The Last Theorem«, ist eine Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Autor Frederik Pohl, der ebenfalls bereits 88 Jahre alt ist. »“The Last Theorem” zu schreiben, hat länger gedauert, als ich dachte. Das könnte also durchaus mein letzter Roman werden, aber das habe ich schon öfters gesagt«, schrieb Arthur C. Clarke 2007. Erst vor wenigen Tagen schloß Clarke die Arbeit an dem Roman, der noch in diesem Jahr erscheinen soll, endgültig ab.
Arthur C. Clarke, der Religionen als »ein notwendiges Übel in der Kindheit unserer Zivilisation« ansah, wünschte sich eine streng weltliche Beerdigung. »Es soll absolut kein religiöser Ritus, egal welchen Glaubens, bei meiner Beerdigung vollführt werden«, legte er noch vor seinem Tod fest.






Quelle: Welt.de, Spiegel.de, CNN, u.a.
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