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Autorenwettbewerb »what if« – Jetzt entscheiden die Leser!

What if

»what if – was wäre wenn?«, lautete die Preisfrage, die der Bayerische Rundfunk – Hörspiel und Medienkunst und Telepolis mit der Unterstützung des Informatikjahrs 2006 einer internationalen Autorenschaft gestellt hatte. Gefragt waren literarische Visionen zur Zukunft der Informationsgesellschaft in ihrer ganzen Komplexität, die Wettbewerbssprachen waren Deutsch und Englisch. Im Auslobungstext hieß es:

»Seit der Renaissance haben Technik und Wissenschaft den westlichen Gesellschaften und ihren Menschen die Tür zur Zukunft und zu utopischen Entwürfen geöffnet. Die damit in Gang gesetzte Fortschrittsdynamik ist mittlerweile allerdings ambivalent und, vor allem was gesellschaftliche Utopien anbetrifft, von Ängsten oder Zweifeln überlagert worden. Der technischwissenschaftliche Fortschritt ist keine Utopie mehr, sondern erwartete und wirtschaftlich erforderliche Notwendigkeit. Das hat das Verhältnis der Menschen zur Zukunft gerade im Aufbruch zur Informations- oder Wissensgesellschaft grundlegend verändert. Anlass für eine Frage, welche Visionen das Konzept unserer Informationsgesellschaft geprägt haben und weiter bestimmen Welche Rollen spielen die Universalmaschine Computer und das Universalmedium Internet bei der Konstruktion unserer Zukunft? Wohin entwickeln sich die Vorstellungen der Welt als Netzwerk, der Optimierung von Körper, Intelligenz und Wahrnehmung, des Übergangs in virtuelle Realitäten, und nicht zuletzt des Umbaus der Erwerbsgesellschaft?«

In über 340 Einsendungen haben Autoren aus den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus England, Ungarn, Spanien, den USA, Australien und Indien ihre Vision der Zukunft umgesetzt. Bei einem Großteil handelt es sich um Kurzgeschichten, aber auch Hörspiele wurden eingesandt. Über ein Drittel der Beiträge stammt von Autorinnen.

Die Frage nach der Zukunft der Informationsgesellschaft haben die Autoren dieses Wettbewerbs sehr unterschiedlich beantwortet. Dennoch gibt es Themen und Motive, die in den unterschiedlichen Stories wiederkehren, sich verknüpfen und spezifische Muster bilden.Die virtuelle Realität hat die Autoren am meisten fasziniert. Die virtuellen Welten sind bunt, fantastisch, sie bebildern den trockenen Programmcode und die Hardware des Computers und führen die Fantasie des Lesers bis an ihre Grenze.

Die Jury hat während des Treffens, das am 13. Oktober im Bayerischen Rundfunk, München, stattfand, mit der Hilfe einer Vorjury 10 Beiträge nominiert, die für den Publikumspreis auf Telepolis zur Online-Abstimmung veröffentlicht werden und unter denen sich auch der Jury-Preisträger befindet. Der Jurypreis beträgt 7.500 Euro, der Publikumspreis 2.500 Euro. Das Publikums-Voting findet vom 20.11. – 10.12.2006 statt. Mitte Dezember 2006 werden die Preisträger bekannt gegeben.

Nun kann jeder selbst die zehn nominierten SF-Geschichten oder –Hörspiele lesen und für seinen Favoriten abstimmen! Mit ganz unterschiedlichen Erzählweisen und Ansätzen haben die Autoren versucht, einen Blick in eine mögliche Zukunft zu werfen, aus der heraus sich auch die Gegenwart besser oder anders verstehen läßt. Die Jury-Mitglieder sind natürlich besonders gespannt, ob sich ihre Entscheidung mit der der Mehrzahl der Leser decken wird oder ob sich ganz unterschiedliche Präferenzen herausschälen.

Hier findet man die 10 nominierten Kurzgeschichten und kann schließlich selbst abstimmen:

http://www.heise.de/tp/r4/magazin/lit/22693/1.html

Quelle: Telepolis





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    Andreas Eschbach hat geschrieben:Beverly hat geschrieben:Hättes du etwas dagegen, wenn es in den Buchhandlungen anstatt der von dir geschmähten Fantasy mit recycelten Covern und Klappentexten mehr interessante Titel gibt?Natürlich nicht. Ich verstehe allerdings den Sinn Deiner Frage nicht bzw. was sie mit dieser Diskussion zu tun hat.Stöhn ...... mit dieser […]
    Beverly
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