Mit Band 4, »Der Moloch«, wird die »Visionen«-Anthologiereihe von Helmuth W. Mommers im Shayol-Verlag eingestellt. Band 4 ist dieser Tage wie angekündigt mit einem Rekordumfang erschienen und kann nun direkt beim Verlag bezogen werden.
Helmuth W. Mommers schildert in seinem Vorwort zum vierten Band auch die Gründe für die Einstellung der vielbeachteten und hochgelobten Anthologiereihe mit Werken deutscher Autoren:
»An die VISIONEN hatte ich große Hoffnungen geknüpft. Sie sollten die Barriere von ein paar Hundert verkauften Exemplaren, die von Kleinverlagen oft deutlich unterschritten wird, klar durchbrechen und die Fangemeinde zu breitem Zuspruch mobilisieren.
Nach Anlaufschwierigkeiten entpuppte sich Band 1 – »Der Atem Gottes« – als Achtungserfolg, der es immerhin auf gut 600 verkaufte Exemplare brachte und zur berechtigten Hoffnung Anlass gab, dass mit jedem weiteren Band ein kumulativer Effekt die Verkaufszahlen in die Höhe treiben würde, bis gegen 1000. Diese Hoffnung trog.
(…)
Fast alle Kurzgeschichten-Autoren von Rang und Namen in deutschen Landen konnte ich versammeln. Autoren wie Erler, Eschbach, Franke, Hammerschmitt, Marrak, Simon, Vlcek, um nur einige wenige der bekanntesten zu nennen, haben ein größeres Publikum verdient, nicht so bescheidene Auflagen. Und so trage ich meine eigene Vision zu Grabe, zumindest was die weitere Herausgabe dieser Anthologie-Reihe in einem Kleinverlag betrifft. Die vorliegende Ausgabe ist die vierte und wird die letzte sein. Und, wie ich hoffe, krönender Abschluss.
Da bleibt mir nur noch die Danksagung an die treuen Leser, an die geschätzten Autoren, an die Betreiber und Mitarbeiter des Shayol-Verlags, die mich bei diesem Projekt großzügig unterstützt haben. Und das Versprechen, dass ich die nächste Gelegenheit, mich an ein breiteres Publikum zu wenden, nicht ungenutzt verstreichen lassen werde.
Nach Anlaufschwierigkeiten entpuppte sich Band 1 – »Der Atem Gottes« – als Achtungserfolg, der es immerhin auf gut 600 verkaufte Exemplare brachte und zur berechtigten Hoffnung Anlass gab, dass mit jedem weiteren Band ein kumulativer Effekt die Verkaufszahlen in die Höhe treiben würde, bis gegen 1000. Diese Hoffnung trog.
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Fast alle Kurzgeschichten-Autoren von Rang und Namen in deutschen Landen konnte ich versammeln. Autoren wie Erler, Eschbach, Franke, Hammerschmitt, Marrak, Simon, Vlcek, um nur einige wenige der bekanntesten zu nennen, haben ein größeres Publikum verdient, nicht so bescheidene Auflagen. Und so trage ich meine eigene Vision zu Grabe, zumindest was die weitere Herausgabe dieser Anthologie-Reihe in einem Kleinverlag betrifft. Die vorliegende Ausgabe ist die vierte und wird die letzte sein. Und, wie ich hoffe, krönender Abschluss.
Da bleibt mir nur noch die Danksagung an die treuen Leser, an die geschätzten Autoren, an die Betreiber und Mitarbeiter des Shayol-Verlags, die mich bei diesem Projekt großzügig unterstützt haben. Und das Versprechen, dass ich die nächste Gelegenheit, mich an ein breiteres Publikum zu wenden, nicht ungenutzt verstreichen lassen werde.
Helmuth W. Mommers«
Quelle: Helmuth W. Mommers
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