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»Magma« von Thomas Thiemeyer – ein exklusiver Ausblick!

Auf seiner Homepage verkündet Thomas Thiemeyer (u.a. »Medusa«), daß er bereits Ende Juli 2006 seinen dritten Roman beenden konnte. Thomas schreibt dazu: »Mit 130.000 Wörter, also 550 Standardmanuskriptseiten, ist dies das umfangreichste Buch, das ich bis jetzt verfaßt habe!«.

Aber wovon handelt »Magma«, das als Hardcover im Februar 2007 bei Droemer/Knaur erscheinen wird? Auf seiner Homepage verrät der Autor noch keine Details, aber SF-Fan.de hat bei Thomas nachgefragt…!

»Hier für die Leser von SF-Fan.de ein kleiner, topexklusiver Appetitmacher – und damit auch dem Auge etwas geboten wird, auch das (vorläufige) Umschlagmotiv.

Magma

Ein verschollener Forscher,
rätselhafte Kugeln aus Stein
und ein Zeichen am Himmel.

Im Sternbild Orion explodiert der Stern Beteigeuze in einer Supernova von solch unvorstellbarer Größe, daß die Emissionen selbst auf der Erde meßbar sind. Die Entdeckung ist von großem wissenschaftlichem Interesse, liefert sie doch wichtige Erkenntnisse über den Aufbau von Sternen und die Entstehung unseres Universums.

Dr. Ella Jordan, promovierte Vulkanologin und Mitarbeiterin von IRIS (Incorporated Research Institutions for Seismology) steckt gerade mitten in den Vorbereitungen für einen Vortrag über Plattentektonik, als sie die Mitteilung erhält, daß mitten im Pazifik, zweitausend Kilometer vor der Küste Taiwans, merkwürdige Signale aufgefangen wurden. Sie stammen aus dem Marianengraben, einer gigantischen Verwerfung des Meeresbodens, die mit ihren zehntausend Tiefenmetern ein nahezu unerforschtes Gebiet darstellt.
Als Spezialistin in Sachen globaler Tektonik, läßt sie alles stehen und liegen um der Einladung zu folgen. In Guam trifft sie auf Professor Konrad Martin, einen mysteriösen Schweizer Wissenschaftler, der sich ebenfalls eingefunden hat, um die Signale zu untersuchen. Ihre Versuche, die Identität des Mannes zu erhellen, scheitern. So zugeknöpft und geheimnisvoll er sich auch gibt, entpuppt er sich im Laufe der Untersuchungen als sympathischer Begleiter und kompetenter Partner. Ella ist nach anfänglichen Bedenken dafür sehr dankbar, denn die seismischen Signale geben ihr immer neue Rätsel auf. Sie sind viel zu regelmäßig sind, um natürlichen Ursprungs zu sein.
Es gibt keine andere Möglichkeit, als das Phänomen vor Ort zu untersuchen. Das Projekt Gaea wird ins Leben gerufen.
Da die Signale mittlerweile auf fast allen Seismographen rund um die Erde zu messen sind, finden sich rasch Geldgeber, die eine umfassende Untersuchung unter Ellas Leitung in Auftrag geben. Spezialisten aus aller Welt treffen sich auf Guma, einer Insel am Rande des Marianengrabens. Von dort aus sticht das Forschungsschiff Yokosuka in See, dessen Ladung aus Sonden und Meßinstrumenten zur Tiefseeexploration besteht. So ausgerüstet, läßt sich die Quelle der Signale rasch ermitteln. Sie entspringt der Challenger Tiefe, dem untersten Bereich des Grabens. Ein bemanntes U-Boot mit Ella und Konrad, sowie vier weiteren Wissenschaftlern an Bord wird hinuntergeschickt um nach der Störung zu suchen. Am Boden des Grabens entdecken die Forscher eine riesige Steinkugel, die die Quelle der seismischen Störung zu sein scheint. Alle Versuche etwas darüber herauszufinden scheitern, denn das Material, aus dem sie besteht, ist hart wie Diamant und widersteht sämtlichen gängigen Meßmethoden. Auch ist sie viel zu schwer, um gehoben zu werden. Aber das scheint nicht mehr notwendig zu sein, denn auf einmal werden neue Signale empfangen. Zuerst aus der Region des Nordkaps, dann aus Mittelamerika, aus Australien bis hinunter zur Antarktis. Ella und Konrad reisen um die ganze Welt, um diese Orte zu untersuchen.
Überall stoßen sie auf dieselben rätselhaften Steinkugeln. Es gibt Hunderte, die über den gesamten Planeten verstreut sind. In Größe und Gewicht sehr unterschiedlich, scheinen sie jedoch alle dasselbe Alter zu besitzen. Archäologen waren diese Kugeln seit jeher bekannt – viele von ihnen befinden sich heute in den Beständen von Museen -, doch konnte niemand erklären, woher sie stammen, welche Kultur sie erschaffen hat und welche Funktion sie besaßen. Doch mit einem Mal treten all diese Fragen in den Hintergrund, denn die Signale der Kugeln fangen an, sich zu synchronisieren. Nur wenige Stunden später schlagen sie alle einen gemeinsamen Takt. Und dieser Takt hat verheerende Folgen. Entlang des pazifischen Feuergürtels beginnt die Erdkruste aufzureißen. Wo vorher noch fruchtbares Land war, entstehen Seen aus flüssigem Gestein. Rauch und Dampfschwaden verdunkeln die Atmosphäre.
Ella arbeitet wie besessen an einer Lösung des Rätsels, von der sie weiß, daß nur sie sie finden kann. Doch es gibt Mächte, die einen erfolgreichen Ausgang der Expedition verhindern wollen. Die Tauchfahrt in die Tiefe war nur der Anfang einer Reise, deren Ausgang das Antlitz der Welt für immer verändern wird.

Nun, reicht das als Ausblick?«

»Magma« erscheint im Februar 2007 bei Droemer/Knaur als gebundene Ausgabe, gleichzeitig kommt »Reptilia« als Taschenbuch auf den Markt.

Update: Ab sofort gibt es auf der Homepage von Thomas Thiemeyer einen eigenen Abschnitt zu »Magma« – u.a. findet man dort auch eine Leseprobe aus dem Roman.

Quelle: Thomas Thiemeyer





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