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Military-SF im Atlantis-Verlag

Bis 2002 veröffentlichte der Münchner Heyne-Verlag regelmäßig von Wolfgang Jeschke zusammengestellte Kurzgeschichtenbände. Darin waren nicht nur internationale Autoren vertreten, sondern auch fast immer deutsche Autoren, die damit die Chance hatten, hier professionell ihre Texte zu veröffentlichen. Seit der Einstellung dieser legendären Reihe, erscheinen nur noch selten Anthologien mit einer Mischung aus internationaler und deutscher Science Fiction im deutschen Sprachraum – und noch seltener sind die veröffentlichenden Kleinverlage auch bereit, den Autoren ein Honorar für ihre Kurzgeschichten zu bezahlen.

Dirk van den Boom, u.a. als Autor der demnächst komplett erschienenen »Tentakelkrieg«-Romantrilogie bekannt, will mit einer von ihm und Oliver Naujoks zusammengestellten und herausgegeben Anthologie zum Thema »Military SF« dieser Entwicklung entgegensteuern: »Frustriert durch viele alberne Anthologien, in denen alles mögliche publiziert wird, ohne daß die Autoren dafür mehr sehen als ein Belegexemplar, und ohne eine erkennbare Auswahl anhand klarer Kriterien – und ermüdet vom Hype, der darum oft gestrickt wird, nicht zuletzt von den Autoren selbst –, habe ich mich entschlossen, selbst einmal eine Anthologie herauszugeben.« Erscheinen wird die Anthologie im Atlantis-Verlag und »außerdem wird ein Honorar für jede Story bezahlt.«

Vom Herausgeber-Duo wurden Autoren gezielt um ihre Teilnahme gebeten, und noch ist der Auswahl- und Lektoratsprozeß nicht abgeschlossen. Sicher ist bislang nur, daß Michael McCollum, Steve Miller & Sharon Lee (»Liaden«) sowie Wolfgang Hohlbein mit jeweils einer Kurzgeschichte vertreten sein werden. Jeder Kurzgeschichte wird eine kurze Einführung vorangesetzt sein, in der die Autoren vorgestellt werden. Einen festen Erscheinungstermin gibt es allerdings noch nicht. Laut Dirk van den Boom wird die Anthologie allerdings wahrscheinlich »irgendwann im Spätsommer oder Herbst 2009« erscheinen. Man darf gespannt sein!


Quelle: Dirk van den Boom





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  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Thomas Wawerka hat geschrieben:Natürlich können wir, wie Uschi schon anmerkte, weiter die Argumente hin- und herschieben: Obs am Leser liegt oder am Autor, ob das Angebot den Markt macht oder die Nachfrage, ob dies oder jenes ...Das haben wir nicht nur durch, sondern laufen auch Gefahr, es als Ausreden zu missbrauchen.Thomas Wawerka hat geschrieben:Wenn man […]
    Beverly
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Was Ihr hier beklagt ist eigentlich etwas das nie anders war. Die SF hat auch heute noch genügend Romane mit Niveau und Anpruch. Manch einer davon hat meines Erachtens nach so viel von letzterem das ich oft das große gähnen bekommen. Ich bin nicht unzufrieden und ich muss Uschi zustimmen. Das Angebot ist größer als es ein Interessierter bewältigen könnte. We […]
    Amtranik
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Thomas Wawerka hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - se […]
    agro
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - sensibel, differenziert und mit e […]
    Thomas Wawerka
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Hi. Hi. Wie kannst du nur. Statistik: Verfasst von Uschi Zietsch — Heute 20:08 […]
    Uschi Zietsch
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Nein, so unrecht hat Frank nicht.Ich bestreite ja nicht, was Frank sagt - mir geht es nur um die Wiederholung der jahrzehntelangen Diskussion.Es gab noch nie so viele Medien wie heute, die Konzentration der wichtigsten Marktakteure (sowohl auf Verlagsseite als auch – und mit vielleicht noch dramatischerer Wirkung – auf Seiten […]
    Uschi Zietsch
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Ich gehe in meinem Mittagspäuschen öfters zu einem Thalia in einem Einkaufscenter. Sehr stark frequentiert von Kindern und Jugendlichen. Es ist interessant wie hoch die Diskussionen über Zwerge, Elfen, die Zwerge der Elfen, die Elfen der Gnome, die Orks der Engel und die Vampire der Zwerge hier diskutiert werden.Statistik: Verfasst von Christof — Heute 19:51 […]
    Christof
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    agro hat geschrieben:Originalität und wirklich neue Einfälle fehlen, richtig! Meistens zumindest. Die Masse der Konsumenten will leicht verständliche Kost.Dann fehlen der Masse der Konsumenten Originalität doch gerade nicht! Im Gegentum!(Ich muss da immer an eine Videorezension denken, in der ein ansonsten eigentlich ganz vernünftig aussehender ca. 17jährige […]
    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Amtranik hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben: Wieso ist die "Honor Harrington"-Serie, die nun wirklich nichts anderes ist als Captain Hornblower auf weiblich im Weltall, ein Bestseller und Iain Banks was für Spezialisten?Weil das der Normalzustand ist und war und immer sein wird.Des Königs Admiral war schon immer weit eher ein Publikum […]
    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    m mir beim ersten Filmerlebnis sowas von bekannt vor. (ich üblege gerade, woher. Ich bin mir sicher, ähnliches bereits vor Jahren irgendwo gelesen zu habenhttp://www.amazon.de/denkenden-W%C3%A4l ... 3453043154Oder um Wikipedia zu zitieren:Viele Elemente der Handlung finden sich schon in Die denkenden Wälder (englisch: Midworld, 1975) von Alan Dean Foster und […]
    Christof
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