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Der deutsche Schriftsteller und Übersetzer Gisbert
Haefs, der vielen Lesern heutzutage wahrscheinlich vor allem aufgrund
seiner sehr erfolgreichen historischen Romane (»Roma«, »Hannibal«)
bekannt sein dürfte, wird nun auch einen Gastroman zur »größten
Weltraumserie der Welt« beisteuern. »Der Eiserne Finger Gottes«, so der
Titel seines PERRY RHODAN-Romans, wird die Nummer 2289 tragen und
offiziell am 1. Juli 2005 erscheinen.

Gisbert Haefs
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Gisbert Haefs wurde 1950 im niederrheinischen Wachtendonk geboren und
ist seit Jahrzehnten einer der erfolgreichen deutschsprachigen
Schriftsteller von Unterhaltungsliteratur. Dabei wirkt Haefs in
vielerlei schriftstellerischen Bereichen: Science Fiction, Krimi,
historischer Roman.
Schon für seinen ersten Krimi, »Mord am Millionenhügel« erhielt Haefs
1981 den »Edgar-Wallace-Preis«. Dies war auch das Debüt des
»Universaldilettanten« Balthasar Matzbach, seines hochgebildeten und
übergewichtigen Hobby-Privatdetektivs, der nebenbei seltsame
philosophische Trakte verfaßt und die wöchentliche Kolumne »Fragen sie
Frau Griseldis« betreut. Es folgten weitere Abenteuer von Matzbach,
aber auch Romane, die man eher als Politikthriller bezeichnen könnte
(»Das Kichern des Generals«).
Und wer Haefs' Kriminalromane aufmerksam gelesen hat, wußte schon
länger, daß er sich ein wenig im PERRY RHODAN-Universum auskennt. So
treten z.B. in seinem Roman »Kein Freibier für Matzbach« schon zu
Beginn zwei Figuren auf, die jedem PERRY RHODAN-Leser zumindest vom
Namen her bekannt vorkommen dürften: Ein Ashanti namens Nomey Tshato
und ein Cheyenne, der sich Don Red Horse nennt…

Kurzer Auszug aus »Kein Freibier für Matzbach«, © Goldmann
1986 schrieb Gisbert Haefs für den Goldmann Verlag
vier Science Fiction-Romane über seinen Titelhelden Dante Barakuda. Im
bunten Stil von Jack Vance erzählte er die Abenteuer des Abgesandtes
der galaktischen Commonwealth-Förderation, der auf der Welt Shilgat auf
verschiedene Gruppen trifft und dabei sein ganzes Geschick einsetzen
muß, um den Frieden zu bewahren. Diese vier Romane wurden später
überarbeitet und als drei Bände in der Reihe »Haffmans-Buch bei Heyne«
nochmals veröffentlicht (»Pasdan«, »Gashiri« und »Banyadir«,
01/9146-9148). Für seinen Roman »Traumzeit für Agenten«, der wiederum
vom verdeckten Einsatz einer Spezialagenten handelt, wurde Gisbert
Haefs 1995 mit dem Literaturpreis des SFCD e.V. ausgezeichnet.
Darüber hinaus machte sich Haefs einen Namen als
Übersetzer und Herausgeber der Werke von Jorge Luis Borges und Rudyard
Kipling. Zudem übersetzte und betreute er die Neuausgabe der »Sherlock
Holmes«-Geschichten von Arthur Conan Doyle. Zu den Autoren, die Haefs
übersetzte, zählen auch Ambrose Bierce oder Gustave Flaubert.
Klaus N. Frick, der Chefredakteur von PERRY RHODAN, verrät folgendes über den Inhalt von Gisbert Haefs Beitrag zur Serie: »Grachtovan
ist das Zentrum der Welt, zumindest glauben das die Bewohner der Stadt
im Herzen der großen Wüste. Denn in Grachtovan erhebt sich der Eiserne
Finger Gottes, das Wahrzeichen der Stadt und Symbol für ihre ungeheure
Bedeutung. Geon-Durn, einer der Bewohner der Stadt, sieht allerdings
vieles anders als seine Artgenossen - dem legendären Eisenbuch entnimmt
er Kenntnisse über das Universum, die nicht dem Glauben der
allmächtigen Priester entsprechen. Was allerdings selbst er nicht weiß:
Das Dyon-System, zu dem auch Geon-Durns Heimatplanet gehört, liegt
nicht einmal ein Lichtjahr entfernt vom Sitz der Gottheit Gon-O ...«
Quelle: VPM
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Endlich ist es heraus... Geschrieben von reherrma am 2005-05-27 11:49:51 Endlich ist es heraus, wer der zweite namhafte Schriftsteller ist, der neben Andreas Eschbach einen Perry Rhodan Roman im laufenden Zyklus schreiben wird. Ich muß sagen, als wir im Freundeskreis darüber spekuliert haben, wer es sein könnte, fiel der Name Gisbert Haefs öfters, nachdem er sich immer wieder lobend über die Serie geäußert hat und besonders darum, weil er sehr gute SF-Romane geschieben hat; "Traumzeit für Agenten" ist für mich immer noch ein Highlight der Deutschen SF. Ich bin sehr gespannt auf 2289 und freue mich darauf... Gruß Reinhold |
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