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Perry trägt schwarz… zum Abschied von Johnny Bruck (1921-1995)

Am Freitag den 6. Oktober 1995, verstarb mit Johnny Bruck der Mann, der Perry Rhodan für die Leser erstmals sichtbar machte. 35 Jahre lang (!) war er wöchentlich für die Titelbilder der größten Weltraumserie der Welt zuständig und unter den fast 1800 Covern waren auch sehr viele Meisterwerke zu finden (man erinnere sich nur an die Titelbilder für einige Jubiläumsbände), und auch wenn in letzter Zeit die Kritik zunahm, so ist dies doch eine gewaltige Leistung!

Johnny Bruck wurde am 22. März 1921 als Johannes Herbert Bruck Deutschland geboren und fing bereits als Kind mit Tierzeichnungen an. Über politische Karikaturen und dem Journalismus (dem er lange Zeit treu blieb), kam er durch Zufall zu einem Titelbildauftrag bei einer Heftserie. In Folge entstanden dann Titel für Serien wie »Rolf Torring«, »Jörn Farrow«, »John Kling«, »Billy Jenkins« und später dann auch für »Terra« und »Utopia«. Als 1961 die PERRY RHODAN-Heftserie startete, war er von Anfang fest als Titelbildzeichner unter Vertrag und seine Werke wurden für Generationen von Lesern zu einem festen Markenzeichen der Serie. Lange Zeit war er auch für die Titelbilder der PR-Taschenbücher zuständig und auch (fast) alle ATLAN-Cover entstammen seiner Zeichenfeder. Dafür arbeitete er durchschnittlich täglich 12-14 Stunden und kassierte noch zu Beginn der 80er Jahre gerade mal 500 Mark pro Cover… (»Ich selbst bin nur selten zufrieden, weil ich Superbilder malen könnte, wenn ich a) die Zeit und b) das Honorar amerikanischer Zeichner hätte« aus einem Interview von 1983).

Neben seiner Arbeit war Johnny Bruck als Jäger tätig und setzte sich auch engagiert für diesen Beruf ein. Johnny Bruck wurde am 11. Oktober in Herrsching am Ammersee im Alter von 74 Jahren beerdigt.

Von Bruck, der seit 1966 in Andechs lebte, liegen zum Teil noch die Titelbilder für die PR-Hefte bis 1799 vor. Für die Zukunft muß sich der Verlag jetzt um einen neuen Grafiker bemühen, der die hervorragende Arbeit Brucks fortsetzen kann und der dafür sorgt, daß die Serie nicht »ihr Gesicht« verliert.

Zuletzt noch ein Auszug aus dem »Conbuch – 30 Jahre PR«: »Irgendwann einmal, Anfang des 3. Jahrtausends menschlicher Zeitrechnung, verschwand der Jäger vom See, wie B. auch genannt wurde. Nach übereinstimmender Überlieferung soll er sein Domizil tief im Innern eines Berges haben, an einem Tisch sitzen, durch dessen Platte sein Bart gewachsen ist, und darauf warten, daß die im Jahre 2002 verfügte Prohibition wieder aufgehoben wird.«






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  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Thomas Wawerka hat geschrieben:Natürlich können wir, wie Uschi schon anmerkte, weiter die Argumente hin- und herschieben: Obs am Leser liegt oder am Autor, ob das Angebot den Markt macht oder die Nachfrage, ob dies oder jenes ...Das haben wir nicht nur durch, sondern laufen auch Gefahr, es als Ausreden zu missbrauchen.Thomas Wawerka hat geschrieben:Wenn man […]
    Beverly
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Was Ihr hier beklagt ist eigentlich etwas das nie anders war. Die SF hat auch heute noch genügend Romane mit Niveau und Anpruch. Manch einer davon hat meines Erachtens nach so viel von letzterem das ich oft das große gähnen bekommen. Ich bin nicht unzufrieden und ich muss Uschi zustimmen. Das Angebot ist größer als es ein Interessierter bewältigen könnte. We […]
    Amtranik
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Thomas Wawerka hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - se […]
    agro
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - sensibel, differenziert und mit e […]
    Thomas Wawerka
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Hi. Hi. Wie kannst du nur. Statistik: Verfasst von Uschi Zietsch — Heute 20:08 […]
    Uschi Zietsch
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Nein, so unrecht hat Frank nicht.Ich bestreite ja nicht, was Frank sagt - mir geht es nur um die Wiederholung der jahrzehntelangen Diskussion.Es gab noch nie so viele Medien wie heute, die Konzentration der wichtigsten Marktakteure (sowohl auf Verlagsseite als auch – und mit vielleicht noch dramatischerer Wirkung – auf Seiten […]
    Uschi Zietsch
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Ich gehe in meinem Mittagspäuschen öfters zu einem Thalia in einem Einkaufscenter. Sehr stark frequentiert von Kindern und Jugendlichen. Es ist interessant wie hoch die Diskussionen über Zwerge, Elfen, die Zwerge der Elfen, die Elfen der Gnome, die Orks der Engel und die Vampire der Zwerge hier diskutiert werden.Statistik: Verfasst von Christof — Heute 19:51 […]
    Christof
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    agro hat geschrieben:Originalität und wirklich neue Einfälle fehlen, richtig! Meistens zumindest. Die Masse der Konsumenten will leicht verständliche Kost.Dann fehlen der Masse der Konsumenten Originalität doch gerade nicht! Im Gegentum!(Ich muss da immer an eine Videorezension denken, in der ein ansonsten eigentlich ganz vernünftig aussehender ca. 17jährige […]
    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Amtranik hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben: Wieso ist die "Honor Harrington"-Serie, die nun wirklich nichts anderes ist als Captain Hornblower auf weiblich im Weltall, ein Bestseller und Iain Banks was für Spezialisten?Weil das der Normalzustand ist und war und immer sein wird.Des Königs Admiral war schon immer weit eher ein Publikum […]
    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    m mir beim ersten Filmerlebnis sowas von bekannt vor. (ich üblege gerade, woher. Ich bin mir sicher, ähnliches bereits vor Jahren irgendwo gelesen zu habenhttp://www.amazon.de/denkenden-W%C3%A4l ... 3453043154Oder um Wikipedia zu zitieren:Viele Elemente der Handlung finden sich schon in Die denkenden Wälder (englisch: Midworld, 1975) von Alan Dean Foster und […]
    Christof
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