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Phantastik-Preis 2005 der Stadt Wetzlar geht an Walter Moers

Der diesjährige Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar geht an Walter Moers für seinen Roman »Die Stadt der träumenden Bücher«.

Seit 1983 wird im Rahmen der »Wetzlarer Tage der Phantastik« alljährlich der Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar vergeben. Eine Jury aus Wetzlarer Bürger wählt aus dem Angebot der in den jeweils vorangegangenen zwölf Monaten erschienenen Bücher das ihrer Ansicht nach beste aus dem phantastischen Genre aus.

Dieser Preis ist mit 4.000 Euro dotiert und damit neben dem Deutschen Science Fiction-Preis des Science Fiction Club Deutschland e.V. die einzige, regelmäßig verliehene, dotierte Auszeichnung für deutschsprachige Phantastik.

Die Stadt der träumenden Bücher, (c) Piper

»Die Stadt der träumenden Bücher«, erschienen im September 2004 im Piper-Verlag

Trotz, wie es in der Verlautbarung der Jury heißt, »kontroverser Diskussionen in der Jury darüber, ob der Phantastik-Preis an einen in diesem Genre bereits ausgesprochen etablierten Autor verliehen werden sollte, oder ob man lieber unbekanntere Autoren mit vergleichbar guten Werken vorziehen sollte«, entschied man sich schließlich für Walter Moers.

Der Autor, der vielen nicht nur wegen seiner Fantasy-Romane, sondern auch als Erfinder des Käptn. Blaubär und wegen seiner Comics über »Das kleine Arschloch« ein Begriff sein dürfte, überzeugte die Jury mit dem umfangreichen Roman »Die Stadt der träumenden Bücher«, der im Piper-Verlag erschien. Damit setzte er sich gegen Karin Duves Fantasy-Satire »Die entführte Prinzessin« (Eichborn Berlin) und Dagny Larsens märchenhaften Roman »Rettet Markitta« (Piper) durch, die ebenfalls viele Stimmen erhielten.

»Die Stadt der träumenden Bücher«, so heißt es in der offiziellen Pressemeldung, »ist eigentlich weniger Walter Moers’ Roman als vielmehr der des schreibbegabten Dinosauriers Hildegunst von Mythenmetz, der in jungen Jahren auf der Suche nach dem unbekannten Verfasser eines kurzen Manuskripts in die labyrinthische Welt Buchhaim gerät, aus deren Fängen er sich kaum zu befreien vermag. Moers selbst tritt ‘nur’ als Übersetzer aus dem Zamonischen auf und sorgt dafür, dass die autobiographische Darstellung des Dichters von Mythenmetz auch in der
hiesigen Welt ihre Leser findet. Und Leser finden sich fraglos, denn ’Die Stadt der träumenden Bücher’ spricht das Lesepublikum auf ganz unterschiedliche Weise an.«

Oberbürgermeister Wolfram Dette wird den Phantastik-Preis am Freitag, den 9. September 2005, um 20 Uhr im Stadt- und Industriemuseum, Wetzlar, Lottestraße 8 – 10, überreichen. Die Laudatio hält Professor Peter von Möllendorff vom Institut für Altertumswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Quelle: Stadt Wetzlar, Danke an Ulrich Blode für die Weiterleitung

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> Alle Informationen über den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar






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    Thomas Wawerka hat geschrieben:Natürlich können wir, wie Uschi schon anmerkte, weiter die Argumente hin- und herschieben: Obs am Leser liegt oder am Autor, ob das Angebot den Markt macht oder die Nachfrage, ob dies oder jenes ...Das haben wir nicht nur durch, sondern laufen auch Gefahr, es als Ausreden zu missbrauchen.Thomas Wawerka hat geschrieben:Wenn man […]
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  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
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    Amtranik
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Thomas Wawerka hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - se […]
    agro
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Nein, es ist schon mehr dran. SF-Leser wissen, was das Genre leisten kann - oder leisten konnte. Deshalb lesen sie ja SF und nicht Vampir- oder Engelromane. Und deshalb reagieren sie - reagieren wir - sensibel, differenziert und mit e […]
    Thomas Wawerka
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Andreas Eschbach hat geschrieben:Hat die SF-Szene vielleicht ein Selbstbild-Problem? Nur mal so gefragt. (Diboo nicht, klar. )Hi. Hi. Wie kannst du nur. Statistik: Verfasst von Uschi Zietsch — Heute 20:08 […]
    Uschi Zietsch
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
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  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
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    Christof
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
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    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    Amtranik hat geschrieben:Andreas Eschbach hat geschrieben: Wieso ist die "Honor Harrington"-Serie, die nun wirklich nichts anderes ist als Captain Hornblower auf weiblich im Weltall, ein Bestseller und Iain Banks was für Spezialisten?Weil das der Normalzustand ist und war und immer sein wird.Des Königs Admiral war schon immer weit eher ein Publikum […]
    Andreas Eschbach
  • Buch • Re: Science Fiction am Ende? 8. Februar 2012
    m mir beim ersten Filmerlebnis sowas von bekannt vor. (ich üblege gerade, woher. Ich bin mir sicher, ähnliches bereits vor Jahren irgendwo gelesen zu habenhttp://www.amazon.de/denkenden-W%C3%A4l ... 3453043154Oder um Wikipedia zu zitieren:Viele Elemente der Handlung finden sich schon in Die denkenden Wälder (englisch: Midworld, 1975) von Alan Dean Foster und […]
    Christof
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