Chris Marker (1921-2012) – Zwölf Affen am Rande des Rollfeldes

Heute starb Chris Marker (1912-2012), der französische Regisseur des Science-Fiction-Kurzfilmes »Am Rande des Rollfelds« (Originaltitel »La Jetée«) – des Filmes, der später als Vorlage für Terry Gilliams Science-Fiction-Meisterwerk »Twelve Monkeys« diente. Der Schwarzweiß-Film aus dem Jahr 1962 besteht mit der Ausnahme eines sekundenlangen bewegten Bildes nur aus Standbildern – in Eigenbezeichnung ein »Photoroman« – und benutzt anstatt Dialogen einen Erzähler; allein die im Film dargestellten Wissenschaftler hört man im Off sprechen, allerdings in deutscher Sprache.

In knapp über 26 Minuten erzählt der Film die Geschichte eines namenlosen Mannes, der in seiner Kindheit am Flughafen Paris-Orly auf einer Aussichtsplattform eine Frau gesehen hat, die ihn auf Jahre fasziniert; erst später wird ihm klar, dass er auf dieser Plattform an jenem Tag auch einen Mann sterben sah. Später wird es zu einem Versuchskandidaten bei einem Zeitreiseprojekt – er reist zurück in der Zeit und lernt die Frau aus seiner Erinnerung kennen…

Standbild aus »La Jetée«
Standbild aus »La Jetée«



Chris Marker; eigentlich Christian-François Bouche-Villeneuve (* 29. Juli 1921 in Neuilly-sur-Seine, Île-de-France, † 30. Juli 2012) war ein französischer Schriftsteller, Fotograf und Dokumentarfilmer.

Bei youtube kann man den Film »La Jetée« ausschnittsweise ansehen. Aus rechtlichen Gründen verlinke ich darauf bewusst nicht.

Quelle: u.a. Wikipedia

3 Gedanken zu „Chris Marker (1921-2012) – Zwölf Affen am Rande des Rollfeldes“

Kommentare sind geschlossen.