George Lucas will keinen weiteren Star Wars-Kinofilm mehr drehen

Sicher ist es ein ganz besonderes Paradoxon, dass die vielen Fans des Star-Wars-Universums einerseits alle sechs Filme im Kino zu gigantischen Blockbustern werden ließen, die Umsatzzahlen des Merchandising und der anderen Produkte aus dem Star-Wars-Kosmos astronomische Höhen erreichten und jeder neue Release der Filme wiederum für neuen Rekordumsätze sorgt. Andererseits sorgten die neuen Filme und die neuen Fassungen der alten Filme bei ihren Neuveröffentlichungen für viel Unmut bei den Fans. Dabei werden normalerweise Director’s-Cut-Versionen als interessante und ursprünglichere Fassungen eines Films gefeiert.

In einem neuen Interview für die New York Times geht George Lucas erstmals auf die Kritik an den vielen kleinen Änderungen ein, die er den Star Wars-Kinofilme seit ihrem ersten Kinorelease angedeihen ließ. So war der Protest groß, als in der Special Edition von »A New Hope« aus dem Jahr 1997 plötzlich Greedo zuerst schoss – und nicht mehr Han Solo wie in der Original-Kinofassung. Aber das blieb bei weitem nicht die einzige Änderung in den Special Edition, und auch später kam es immer wieder zu weiteren kleine, aber ärgerlichen Änderungen. So schreit Darth Vader nun »Neinnn!«, als er dem Imperator in »Return oft he Jedi« in den Schacht wirft, während er dies ehemals stumm tat.

Wer schießt zuerst? Han Solo oder Greedo? Oder schießen beide gleichzeitig??



»Ein Film, bei dem mein Name im Abspann steht und sagt, dass ich ihn gedreht habe, sollte auch so aussehen dürfen, wie ich ihn haben will«, betont er dabei und erzählt dabei auch, warum ihm dies so extrem wichtig ist. Denn seine ersten beiden Filme »THX 1138« und »American Graffiti« wurden von den produzierenden Studios für den Kinorelease jeweils erheblich umgeschnitten und verändert. »Da wurde mir klar, wie wichtig finanzielle Unabhängigkeit ist. Wenn der Film im Kino nicht funktioniert, sollte das allein meine Schuld sein.«

Dass ihn die harsche Kritik mancher Fans an der neuen Trilogie, bei der George Lucas wieder selbst Regie führte, aber durchaus getroffen hat, betont er auch: »Warum sollte ich einen weiteren Star Wars-Kinofilm drehen, wenn gleichzeitig jeder meint mich wegen der Filme anschnauzen zu müssen?«
Dazu sei angemerkt, dass es zwar laut dem Produzenten Gary Kurtz durchaus in einem frühen Stadium einmal einen Plan für insgesamt neun Filme gegeben habe, aber George Lucas bereits 1999 erklärt hatte, dass nach sechs Filmen definitiv Schluss sein werde.

Quelle: Ny Times, Foto: Lucasfilm, 20th Century Fox

4 Gedanken zu “George Lucas will keinen weiteren Star Wars-Kinofilm mehr drehen”

  1. Es mag Lucas noch nicht aufgefallen sein, aber es nennt sich Kritik. Eine Meinungsäußerung, mit der kreative Arbeit durchaus begleitet wird. Auf der anderen Seite kann es nur von Vorteil sein, wenn George keine Filme mehr selbst dreht. Er hätte damit ruhig früher beginnen können…

  2. Was für ein Quatsch. Entweder mag man Star Wars oder nicht. Sich wegen jeder kleinen Änderung aufzuregen ist einfach nur mumpitz!

    • Tatsächlich mag ich STAR WARS & EMPIRE. Inzwischen sind selbst die „CLONE WARS“ besser geworden. Was einen aber auch nicht daran hindern sollte Kritisches anzumerken. Und die Schwächen der Episodes sind Legion.

  3. hallo george lucas

    machen sie noch vile weitere star wars filme.Den ich bin schon seit meinem 3.lebensjahr ein star wars fan und ich bin in diesem jahr am
    7.januar 10 jahre alt geworden.
    sie sind mein idol unter den filme machern drehen sie bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte bittenoch eine star wars saga bitte
    mit freundlichen grüßen star wars fan benjamin schleinkofer

    ps.lassen sie sich nicht von den ganzen fans runterziehen

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