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Iain M. Banks und der Klimaschutz

Iain Banks und seine Porsche-Sammlung Der schottische Autor Iain M. Banks wurde vor allem durch seine Kultur-Romane (u.a. »Consider Phlebas«, »Use Of Weapons« und »The Algebraist«) bekannt, in der er Themen der Space Opera neu präsentierte und geschickt durch moderne Erzählstrukturen wieder einem breitem Publikum schmackhaft machte.

Wie die schottische Ausgabe des Guardian jetzt vermeldete, hat Iain M. Banks bereits im Oktober 2006 seine Sportwagen-Sammlung verkauft, und fährt jetzt ein Auto mit Hybrid-Antrieb:

»Ich hatte einen Porsche 911 Turbo, einen Porsche Boxter S, einen BMW M5 und einen Land Rover Discovery. Alle zusammen waren so etwa 150.000 € wert. Der Land Rover war mein Alltagsauto, mit dem ich auch zum Supermarkt gefahren bin, denn ihm machte es nichts aus, wenn jemand mit einem Einkaufswagen dagegen fuhr und außerdem sah man ihn auf dem Parkplatz sofort, denn er war über 2 Meter hoch. Den Boxter fuhr ich bei schönem Wetter mit offenem Verdeck. Der BMW hatte superbequeme Sitze. Der Porsche Turbo war eine kleine Schwäche von mir, aber ich habe ihn oft benutzt um in die Highlands zu fahren und meine Freunde zu besuchen.

Ich hatte schon sehr viel über Klimaschutz in den letzten 15 Jahren im Guardian oder im New Scientist gelesen. In meinem Haus hatte ich schon alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt und um den Müll besser trennen zu können, habe ich in der Garage verschiedene Mülleimer aufgestellt.

Ich hatte viel Spaß mit den Autos. Ich will jetzt auch niemanden seinen Sportwagen ausreden, aber wir werden uns an den Klimaschutz anpassen und dafür unser Leben ändern müssen. Ich fahre jetzt einen Lexus Hybrid-Geländewagen mit Benzinmotor und einer großen Batterie für den Vierrad-Antrieb, was in Schottland ganz praktisch ist. (…) Und statt über 15 Liter verbrauche ich jetzt unter 10 Liter auf 100 Kilometer, was schon ganz gut ist. Aber am liebsten hätte ich ein reines Elektroauto. Und ich will, falls ich die Baugenehmigung bekomme, auf meinem Grund ein Windrad aufstellen. Falls das klappt, könnte ich den Strom für mein Elektroauto selbst erzeugen. (…)

Ich vermisse meine Sportwagen, aber in Schottland ist die Landschaft sehr schön und die kann man von jedem Wagen aus genießen.«

 

Quelle: Guardian

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