Am Donnerstag, den 12. Oktober 2000, zeigt ProSieben um 20.15 Uhr den eigenproduzierten Science-Fiction-Thriller »Der Runner« mit Tim Bergmann, Doreen Jacobi, Sonja Kirchberger, Marie Zielcke, Ingo Naujoks, u.a.

Hier der Text der Pressemeldung: »Die Story: Im Berlin des 21. Jahrhunderts herrscht Smog-Alarm, die Verkehrssysteme sind hoffnungslos überfüllt, die Atmosphäre ist erdrückend. Lifecorps, ein Kreditinstitut der besonderen Art, regiert die Gesellschaft: Jeder kann sich hier Geld leihen, der Gegenwert sind einzelne Organe oder gar der ganze Körper. 24 Stunden hat der Kunde Zeit, seinen Körper „zurück zu kaufen“. Für Lifecorps das große Geschäft, für die Klienten ein teuflischer Handel. Denn zur Kontrolle wird ihnen ein Chip eingepflanzt – Flucht ist zwecklos. Wer es trotzdem versucht, wird zum „Runner“ erklärt und darf „verwertet“ werden. Auch Jan (Tim Bergmann), Journalist und ein leidenschaftlicher Zocker, wird durch seine erdrückenden Spielschulden Kunde von Lifecorps. Als er innerhalb der Frist seine Schulden begleichen will, steht er bereits auf der Liste der „Runner“ – Lifecorps hat ihn getäuscht. Verfolgt von Victor (Manfred Lehmann) und den gnadenlosen Jägern von Lifecorps, bittet Jan seine Ex-Frau Anna (Doreen Jacobi) um Hilfe. Die Anwältin hat Kontakt zu einer Untergrundbewegung, die gegen Lifecorps arbeitet und einen großen Coup vorbereitet: Computerspezialist Rick Stollmann (Ingo Naujoks) will sich in die EDV-Anlage des Unternehmens einhacken und alle Daten der Klienten und Runner löschen. Damit wäre Lifecorps am Ende.
Gemeinsam mit Francesca (Marie Zielcke), einer Freundin aus dem Spielclub, will Jan die skrupellose Lifecorps-Präsidentin Danielle Reuter (Sonja Kirchberger) stellen. Was er nicht weiß: Seine Festnahme hat für die Präsidentin oberste Priorität. Doch warum ist gerade sein Körper so wichtig für Danielle? Für Jan beginnt das gefährlichste Spiel seines Lebens…

Regisseur Michael Rowitz inszenierte mit der ProSieben-/ndf-Koproduktion „Der Runner“ eine der ersten „Social“-Fiction-Filme mit einem deutschen Dreh- und Handlungsort. Für die Außenaufnahmen wurden hypermoderne Gebäude und die monumentale Architektur der dreißiger Jahre ins Bild gerückt. In der Postproduktion wurden u.a. Visual Effects erstellt, die eine verfremdete Berliner Skyline zeigen. Der spannende Science-Fiction-Thriller wurde aufgrund des futuristischen Settings im Stil des Film Noirs mit Kinofilmen wie „Gattaca“ und „Blade Runner“ verglichen. Im Rahmen des Filmfests München 2000 war „Der Runner“ bereits für den „VFF TV Movie Award“ nominiert.«

Die Geschichte mutet natürlich wie eine Mischung aus dem »Millionenspiel«, bzw. »Running Man« und Rainer Erlers »Fleisch« an. Allerdings könnte gerade die Optik durchaus interessant geraten sein…

Quelle: Pro7

»Der Runner« – SF von und bei Pro7
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