Filmkritik zu »Interstellar« (2014) – Im SF-Film stirbt die Logik zuerst

Kinoposter zu »Interstellar« (2014)
Kinoposter zu »Interstellar« (2014)
Ein munteres Publikum saß erwartungsfroh im gut besetzten Saal und nicht ganz so munter kam es etliche Stunden später wieder raus. »Vier Stunden meines Lebens sinnlos verplempert«, hörte ich auf der Treppe einen jungen Kerl, »ich könnte schon sooo besoffen sein!« Und das Mädel daneben lobte den geschickt zusammengeschnittenen Trailer, mehr hätte man dann aber auch nicht sehen müssen. Scheint, als wäre Mundpropaganda nicht das, was »Interstellar« von Regisseur Christopher Nolan zu einem Erfolg werden lassen könnte.

Im Jahre irgendwann ist die Erde nur noch ein ödes Farmland und darauf wächst nur noch Mais. Also quasi wie heute, nur ohne Biogasanlagen. Das Wetter besteht im Wesentlichen aus Sandstürmen, der Stickstoffanteil der Luft steigt und die Menschheit ist – natürlich – am Ende. Das ist alles wie in jedem SF-Film, der sich ein wenig zeitkritisch gibt, unter einem Weltuntergang machen die es ja nicht.

Aber es gibt noch Hoffnung und die liegt natürlich beim stets braungebrannten, von Matthew McConaughey gespielten Helden und seiner hübschen Tochter. Diese finden eine mystische Spur zu einer Geheimorganisation. Die entpuppt sich als NASA und unser Farmer ist im wirklichen Leben hauptberuflich Astronaut. Zur Rettung der Menschheit steht flugs eine Rakete bereit (offenbar aus Maisfonds finanziert) und unser Held muss hopplahopp aufbrechen, ohne richtig Tschüss sagen zu können. Warum das so hektisch abgeht, obwohl später im Film Jahre auf der Erde vergehen, während die Helden Minuten erleben, weiß niemand. Ein Team soll jedenfalls zum Schwarzen Loch fliegen, um welches das Drehbuch kreist bzw. konstruiert ist.

Es heißt, im Krieg sterbe die Wahrheit zuerst; im Science-Fiction-Film ist es die Logik. Wahrscheinlich außerirdische Wesen aus einem n-dimensionalen Raum haben am Saturn ein Wurmloch platziert (Warum da? Weil es im Film dort so gut aussieht!). Da fliegt unser Held mit seiner Expedition unbeschadet hin und durch und an das andere Ende (des Universums, der Logik, der Wurst? Egal!). Der Film gibt sich realistisch, ist aber eigentlich genau das Gegenteil: Ein mystisch-physikalisches Wischiwaschi soll das Ganze auflösen, verpackt in eine liebliche Botschaft – aber das funktioniert dann einfach nicht. Das Ende, so viel kann man verraten, schwankt zwischen egal und Regal und mit »2001 – Odyssee im Weltraum« hat der Film nur so viel zu tun, dass der Schluss einfach nur seltsam abgedreht ist.

Schauspielerisch ist das aber klasse umgesetzt, also wenn es mal einen Oscar für den am Schönsten gespielten Quark gibt, dann wäre der hier richtig verteilt! Optisch ist der Film auch nicht der innovative Bringer, als der er versprochen wird. Die Weltallszenen werden verhuscht und einfach zu zügig und verwackelt umgesetzt. Da geht die Majestätik des Weltalls flöten. Wo »2001« Raumschiffe minutenlang schweben lässt, herrscht hier eher Hektik.

Die fremden Welten jenseits des Wurmlochs (welches optisch auch nichts wirklich Neues bringt) sind dann dröge und langweilig. Wieder mal nur Ein-Eigenschaften-Planeten (nass oder kalt und steinig), die Erde scheint im SF-Universum der einzige Planet zu sein, der alles bietet. Natürlich wird dies alles aufgeblasen mit geistvollen Bezügen und Bezeichnungen und Anspielungen. Nebenfiguren werden »entsorgt« wenn man sie nicht mehr für die Handlung braucht: sie sind dann zu blöd, eine Luke zu besteigen oder explodieren einfach. Das wirkt nicht nur konstruiert, das ist es auch.

Für Hard-SF-Fans ist das alles zu unlogisch und mystisch, für Weltraumfilme-Freunde zu langweilig und vor allem zu lang. Das Weltuntergangs-Szenario muss ohne Hintergründe auskommen – und die Auflösung am Ende eh. Am Schluss gibt es daher kein Aha-Erlebnis, sondern eher ein Ohjeh!

Also, vielleicht bin ich einfach zu blöd für diesen Film, ich vermute aber eher, zu schlau.



20 Gedanken zu “Filmkritik zu »Interstellar« (2014) – Im SF-Film stirbt die Logik zuerst”

  1. Mal eine Kritik, die meine Meinung teilt.
    Ich stelle mir nach meinen Kinobesuch nur noch eine Frage, und dies ist ein großes „Warum?“.
    Ich kann es absolut nicht nachvollziehen, warum nach Filmschluss einige Menschen aufstanden und applaudierten.
    Persönlich empfand ich den Film als langweilig,vorhersehbar und allgemein als zu pseudo-wissenschaftlich, jedoch wurde die Thematik von der Raum-Zeit sehr gut und anschaulich dargestellt.
    Denn der Film lässt den Kinobesucher eine sehr lange Zeit, 3 sich nahezu endlos anfühlende Stunden, in einem abgedunkeltem Raum sitzen.
    Doch wieso ist der Film so ermüdend?
    Wegen den Logikfehlern bzw. Erklärungen die von einem Kleinkind stammen könnten.
    So weist Staub (!) auf einem alten Boden den Weg zu einer super geheimen Basis (der NASA).
    Es wird kurz vor der Mission Bier getrunken, obwohl es doch nur noch Mais gibt?
    Ich überspringe an diesem Punkt lieber weitere Logikfehler, da ich eigentlich ein Kommentar schreiben wollte und keinen Roman.
    Zu dem Schluss, wenn ich ihn so nennen darf, muss ich jedoch noch ein Wort verlieren.
    Dieser war so schlecht,dass es wirkte als ob dem Regisseur keine, nur ansatzweise, logische Erklärung mehr eingefallen ist.
    Ich meine Bücherregale in einem SCHWARZEN-LOCH, Hallo gehts noch?
    Um noch die obligatorische Gefühlsduselei hinein zu bringen lässt man halt die Tochter (?) etwas über Liebe sagen. So heißt es, dass die Liebe die einzige Kraft ist , die alle Dimensionen übersteigt und überdauert, eine absolute Macht, der keine Relativität etwas anhaben kann. Naja wenn es Bücher in Schwarzen-Löchern gibt, warum auch nicht das – viel schlimmer geht es sowieso nicht mehr. Ein Bad-Ending wäre da eindeutig besser gewesen, warum den Protagonisten nicht einfach sterben lassen?

    Wegen solchen Bullshit rückt leider die tolle Musik, sowie die grandiosen Bilder etwas in den Hintergrund.
    Somit würde ich maximal eine 5 von 10 Punkten geben.

  2. mal ganz kurz die genannten „logiklöcher“ erklärt.
    1. vermutlich sollte das wurmloch so weit von der erde entfernt plaziert werden um mit relativer sicherheit einen flug dorhin zu ermöglichen ohne, dass das wurmloch irgendwelchen schaden in unmittelbarer erdnähe anrichtet. und dies alles ohne über den stand der technik bescheid zu wissen. außerdem fliegt es ja als trabant mit dem saturn mit um nicht irgendwo im weltraum rumzudümpeln (der saturn bietet mit seiner größe eine gute möglichkeit dafür)
    2. im film wurde doch das ende des wurmlochs bereits erkundet (von 12 einzelmissionen) wie weit entfernt und in welchem teil des universums ist das völlig irrelevant (kennt sich doch eh kaum jemand außerhalb des sonnensystems aus)
    3. auch aus bspw. der sahara sieht die erde aus, wie ein ein-eigenschaften-planet, was soll also dieser kommentar? (fraglicher ist, warum nicht zunächst der planet ein paar mal umkreist wird um die oberfläche zu inspizieren – das geht allerdings wegen dem schwarzen loch nich (diese „ausrede“ lasse ich nicht so ganz gelten)

    nun zu den kommentaren:
    4. was ist gegen den staub-hinweis zu sagen? genug staub, der durch veränderung der gravitation auf dem boden hügel bildet – wird doch alles erklärt
    5. dass es NUR noch mais gibt, wird nie behauptet, nur, dass es eine der wenigen pflanzen ist, welche noch gut wächst. bier könnte auch noch aus alten beständen kommen – wer weiß, wie schnell die erde so geworden ist?
    6. das bücher-regal ist nicht in dem schwarzen loch. er ist vielmehr dahinter, darin, wie auch immer… die überbrückung von raum und zeit in n-fachen dimensionen kann weder von dem film, noch von wissenschaftlern anschaulich erklärt werden (bis jetzt)

    • Die Jahrzehntelange Existenz eines Wurmlochs in unserem Sonnensystem (egal wo) würde selbiges langfristig zerstören. Im Kern ist ein Wurmloch auf beiden Seiten ein massiver Gravitationspunkt, der die Bahn der Planeten (zer)stören würde (siehe u.a. die Kommentare von Harald Lesch zu Interstellar uns zu Wurmlöchern).

      http://www.swyrl.tv/exclusive/297077/prof-dr-harald-lesch-ueber-interstellar-neu-als-vod

      Die Physik von Interstellar hat zwar einen wissenschaftlichen Hintergrund, die tatsächliche Darstellung im Film bedient sich Wissenschaft aber nur beliebig als Magie – wenn die Wissenschaft irgendeiner Phantasie im Film im Weg steht wird sie gebogen und gebrochen. Das ganze ist mehr Münchhausen als Kip Thoren. So zu tun als wäre das ein Film der Wissenschaft ernsthaft darstellen oder fördern will ist hanebüchen. „Wissenschaft“ ist hier nur ein PR-Vehikel um Physik Halbgebildeten (und das sind wir letztlich alle) ein Zuckerl zu geben damit man den Quark nicht so schmeckt und die verquaste Story mitschluckt – was ja auch gerne angenommen wird wie man sieht.

  3. Also scheinbar hat hier jemand den Film wirklich überhaupt nicht verstanden und scheinbar auch nicht aufgepasst. Im Film war weder von Aliens die Sprache, noch fehlt die Logik. Alles, was scheinbar niemandem klar ist, wurde im Film deutlich erklärt. Dies ist wirklich der schlechteste Filmkommentar den ich je gelesen habe.

  4. Ja, Kollege Bettermann hat den Kern wirklich nicht verstanden. Im Kern ist es kein Science -Fiction-Film sondern eine hoch emotionale Allegorie über die Kraft der Liebe zwischen Vater und Tochter und Abgründe der menschlichen Psyche (wie bei Nolan üblich) Wissenschaftlicher Anspruch oder Hintergründe der Apokalypse treten meiner Meinung nach völlig in den Hintergrund. Wer Sci-fi erwartet wird enttäuscht. Wer einen Nolan Film erwartet, der nicht.

  5. Sorry, aber ich kann mir richtig vorstellen, wie der liebe Herr Autor sich im Kino 170 Minuten lang selbstzufrieden auf die Schulter geklopft hat und das mit einem „Also ich bin viel, viel zu schlau für so nen Dreck“-Lächeln. Dabei muss ich einigen der anderen Kommentatoren zustimmen: diese Kritik nähert sich nicht annähernd dem wahren Kern des Filmes. „Interstellar“ ist definitiv ein Film, der zu sehr gemischten Zuschauermeinungen führen wird, für mich ist er aber eine der Überraschungen des Jahres: hochemotional, unerwartet, Nolan-esque, bildgewaltig und hoffnungsvoll.

  6. Ich verbitte mir den Anspruch, dass jeder meiner Meinung sein muss.
    Doch was der Autor hier vom Stapel fallen lässt, ist entweder eine sarkastische Glanzleistung oder einfach nur die Offenbarung eines Dummkopfes.

    Als ich aus dem Kinosaal trat und verschiedene Personen an mir vorbei rauschten, konnte ich auch die selbe Beobachtung wie der Autor hier machen.
    Dem einen oder anderen war der Film zu langweilig, zu blöd oder gar wurde zugegeben, dass man ihn nicht verstanden hatte.

    Ich empfinde es als schade, dass es viele in der Gesellschaft nicht schaffen ihr eigenes Handeln zu reflektieren.
    Aber noch trauriger ist es, dass sie die Dinge in ihrer Nähe genau so wenig verstehen und sich selbst nicht erklären können.
    Einige der Kommentare haben die Intention des Autors und den Hauptaugenmerk des Films ja schon richtig interpretiert. Dazu muss ich nichts mehr sagen.

  7. Während man zu Beginn noch mit einer Art Apollo-Rakete ins All startet, verfügt man kurz darauf über eine Art Runabout aus „Star Trek“, mit dem man von Planeten aus starten und landen kann.

    Das Ende (Spoiler-Warnung) ist seltsam. McConaughey trifft auf seine gealterte Tochter, die er nach einem kurzen Gespräch (hatten die vorher keine Gelegenheit per Videofunk zu sprechen?) gleich wieder verlässt, für ihre „Familie“ interessiert er sich nicht (und die umgekehrt auch nicht für ihn). Dann will er offenbar zu seiner Kollegin, die irgendwo in der anderen Galaxie allein mit all den Embryos auf einem Planeten hockt, was außer ihm wiederum niemanden zu interessieren scheint.

    Letztlich ist es ein Film, der sich ständig seine eigenen Regeln neu diktiert. Was ist machbar? Wie sehr ist die Menschheit wirklich am Ende? Was kann man wie mit welchen Schiff machen und was nicht?

  8. Schon lange wurde ich im Kino nicht mehr mit solchen Emotionen überwältigt. Das war eine Geschichte die direkt ins Herz geht und da auch nach dem verlassen des Kinosaals erst mal bleibt. Und du sagst der Film sei langweilig? Ich finde es geht im Kern überhaupt nicht um das Retten der Menschheit oder um die große Wissenschaft, sondern es geht um das Mensch sein und Mensch bleiben. Über Beziehungen und vor allem zu ergründen, was Liebe ist. All das aber auf eine gar nicht kitschige Art und Weise. Mich interessiert es dabei nicht, ob alles logisch oder physikalisch korrekt fundiert ist, das ist immer noch Kino und natürlich Fiktion. Die Wissenschaftlichen Elemente basieren größtenteils ja auch nur auf Spekulationen und Theorien. Wie man diesen Film langweilig finden kann ist mir also ein Rätsel. Zu schlau für diesen Film? Wohl eher zu stumpfsinnig. Denn dieses Meisterwerk erreicht den Zuschauer meines Erachtens auf einer ganz anderen Ebene. Für mich eine sehr smarte und liebevoll erzählte Geschichte voller Details. Ich wurde emotional mitgenommen und sehr sehr spannend und gut unterhalten! Alles was ein guter Film haben muss.

  9. Du hast ja so recht. Erst volle 100 Minuten über Astrophysik palavern 8dabei jedes astrophysikalische Prinzip geflissentlich ignorieren) und sich dann mangels vernünftiger Auflösung mit diesem „die Liebe ist stärker als alles“-Quark aus der Affäre ziehen. Wie schon bei „The dark knigh rises“ verliert der Film gewaltig an Faszination, sobald man nur im mindesten über ihn nachdenkt

  10. Das Wurm-Loch haben wir selbst an diese Stelle gesetzt. Die Menschheit! Der Film hat mich jedenfalls mitgerissen und es war Science Fiction, besser sogar als 2001.

    Die Wissenschaft im Film basiert auf einen Wissenschaftler, der hat das alles durchgerechnet. Natürlich weiss niemand genau, wie Wurmlöcher und Schwarze Löcher genau funktionieren, das sind alles Theorien! Erst wenn wir in 10.000 Jahren selber da rein gehen werden, erst dann wird aus Theorie Wirklichkeit.

    Das Universum ist noch seltsamer, als in jedem SF-Film überhaupt darstellbar. Wenn jetzt einer sagt, er kennt alle Zusammenhänge, dann ist er entweder Gott (den es nicht gibt), oder ein …

    • Wie hat die Menschheit das Wurmloch dahin gesetzt und warum?
      Wenn die Menschheit überlebt hat, ob nun auf der Erde oder auf einem anderen Planeten, gibt es keinen Grund für das Wurmloch. Falls die Menschheit doch nicht überlebt hat, hmmm …

      • Das wird im Film erklärt warum die Menschen oder wie zuvor genannt „SIE“ es getan haben… und zwar um der Menschheit einen Ausweg zu verschaffen wie sie es gemacht haben bleibt offen aber darum geht es überhaupt gar nicht. Und natürlich gibt es den.. was wenn die Menschheit nur überlebt hat weil sie durch das Loch auf einen neuen Heimatplaneten reisen? Es wird doch alles erklärt?! So wie er sich selbst sieht und sich selbst helfen kann tun diese Wesen das mit den Menschen.

        • Wenn sie das konnten, warum nicht einfach direkt die gesuchte Info geben? Diese „Erklärungen“ von Nolan sind noch schlimmer als wenn er den mystischen, pseudophilosophischen Schwurbel offen gelassen hätte – sie machen nichts, aber auch gar nichts logischer in dem Film, ganz im Gegenteil sie offenbaren nur die furchtbare Mittelmäßigkeit des Films.
          Kip Thorne wird hier von Leuten die keine Ahnung von seiner Arbeit haben wie ein Schutz- oder Abwehrzauber benutzt. Tatsächlich hält sich der Film, ausser bei spekulativen Gravitationsphänomenen, die daher gar nicht „realistisch“ dargestellt werden *können* in keinster Weise an nachvollziehbare oder gar realisitsche Physik. Hier wird von den selbsternannten Physikkennern Tiefgang mit verquaster Blendung verwechselt – in die sie entlarvender Weise voll reintreten.

  11. Vielleicht bist du garnicht zu schlau für den Film, sondern Manuel Neuer.
    Du siehst bei diesem Film keine Wissenschaftliche Logik sondern Hollywood und das ist zu aller erst Entertaiment. Denk mal drüber nach Einstein.

  12. Du bist nicht zu schlau sondern zu dumm um die Handlung zu verstehen. Lies auf Wikipedia nach! Dann kapierst du es ja vielleicht… Es ist vielleicht kein Weltklassefilm, aber definitiv keine Zeitverschwendung! Der Film hat viel Tiefgang und gute Filmsequenzen. Die kann man jedoch nur mit entsprechendem Verhalten des hereinfühlens nachvollziehen.

  13. Solch eine Kritik kann definitiv nur von jemandem verfasst sein, der diesen Film nicht verstanden hat.
    Allein diese Kritik an der Logik! Es ist ein Film, der die Menschenmassen unterhalten soll, nicht mehr und nicht weniger. Kein wissenschaftlich belegter Bericht oder ähnliches, der physikalisch korrekte Nachweis erfordert. Meiner Meinung nach gibt es sowieso so gut wie keine Filme die von vorne bis hinten realistisch, logisch und nachvollziehbar sind. Ich sehe es auch nicht als Problem an. Schließlich will man ja gerade mit Filmen und Büchern in Welten eintauchen, die es möglicherweise nicht gibt. Ist das nicht genau der Reiz an der ganzen Sache?
    Menschen, die diesen Film als unlogisch oder unrealistisch empfinden ist es zu raten, sich auf Dokumentationen, Biographien usw. zu beschränken. Alles was dort passiert, ist (meistens zumindest) realistisch und es tauchen keine Logiklücken auf, wie bei Spongebob der unter Wasser grillt.

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