Flucht ins 23. Jahrhundert (»Logan’s Run«) (1976)

Im Jahr 2274 müssen sich die Menschen von der verwüsteten Umwelt abkapseln und unter der Glasglocke einer gewaltigen Metropole leben. Dort sorgen Computer und Roboter füralle nötigen Serviceleistungen – die Menschen können sich ganz ihren Neigungen hingeben. Allerdings nur bis zum „Letzten Tag“. Und der kommt mit dem 30. Geburtstag, an dem alle Bewohner auf dem so genannten Karussell ihren Trip in die Ewigkeit antreten müssen – angeblich, um wiedergeboren zu werden.
Erstmals kam im Kino eine per Laser generierte Holografie zum Einsatz, die in diesem postapokalyptischen Epos für die angemessene Science-Fiction-Atmosphäre sorgt. Sie wurde prompt mit einem Oscar® für besondere Leistungen im Bereich der visuellen Effekte honoriert.
Michael York spielt den Sandmann Logan 5, der im Auftrag der Behörden Flüchtlinge ausschaltet, die dem Karussell entkommen wollen. Doch Logan ist selbst fast 30. Und er sorgt dafür, dass ihn niemand erwischt…

Hier ausgewählte Szenenfotos aus der Verfilmung von 1976:
Logan's Run
Flucht ins 23. Jahrhundert
Jessica in Logan's Run
Jenny Agutter als Jessica
Logan's run




4 Gedanken zu “Flucht ins 23. Jahrhundert (»Logan’s Run«) (1976)”

  1. Je öfter man diesen Film sieht, um so mehr Parallelen zu heute fallen auf und so vertieft sich die humanistische Botschaft. Auch wenn die Tricks etwas antiquiert wirken, neben „Silent running“ /Lautlos im Weltall) der Klassiker.

  2. Der Film „Flucht ins 23. Jahrhundert“ (1976) , eigentlich allenfalls „Flucht *im* 23. Jahrhundert“ (engl. „Logan’s Run“ – warum nicht einfach „Logans Flucht“?) von Regisseur Michael Anderson mit Michael York und Jenny Agutter ist für mich neben Quintett (1979) (engl. Quintet) von Robert Altmann mit Paul Newman, Brigitte Fossey, Bibi Andersson, Fernando Rey and Vittorio Gassman meiner Meinung nach der beste, nicht im Weltraum spielende Science-Fiction-Film. Auch weil die Kulisse eben nicht nur virtuell, sondern auch in der realen Welt in Miniatur realisiert worden sind, hat dieser Film für mich einen besonderen Reiz.
    (Der Film wäre in den deutschsprachigen Ländern sicher bekannter, wenn er nicht diesen irreführenden und nichtssagenden Titel erhalten hätte.)
    Das Alter (dargestellt durch den Alten Mann (Peter Ustinov)) wurde m. E. etwas zu beschönigend dargestellt.
    Interessante Fragestellung für mich war: In welcher Welt wären die Menschen glücklicher, in der totalitären – diese war aber von den Bewohnern so nicht wahrnehmbar -, jedoch umsorgt bis zur Erneuerung (für die Unwissenden – ein paar wenige (die Läufer) haben dieser ja misstraut) oder in Freiheit und im Wissen. Religion (Glaube an die Erneuerung (Wiederauferstehung)), Dogmatik, Fürsorgestaat) versus Freiheit und Selbstverantwortung.

  3. Dieser zukunftsfilm,flucht ins 23
    Jahundert,kann im laufe unsere zukunft
    zu wierklichkeit geschehen.
    Nach ein gewiesses alter,müßen Menschen
    eine tablette schlucken oder wegeläsert
    werden.Da unsere Erde überbefölkert ist.
    Es wierd ein datum festgelegt,wann ein
    Mensch sterben wierd.Antreten zum tot.
    Der todestag wierd bei der geburt bestimmt.

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