Wie geht’s mit Superman und Co. weiter?

Der Mann aus Stahl hat ein Problem. Während sein Kollege Batman gerade als »Dark Knight« die Kinokassen sehr heftig klingeln läßt, war seine Rückkehr ins Kino mit »Superman Returns« eher enttäuschend. Denn Bryan Singers Hommage an Richard Donners Superman war zwar mit einem Budget von etwa 270 Millionen US-Dollar sehr teuer, spielte aber weltweit nur knapp über 390 Millionen ein. Der große Gewinn, auf den man spekuliert hatte, blieb damit aus. Und die Kritiker und viele Fans waren enttäuscht von Bryan Singers Versuch unbedingt wieder an die alten Superman-Kinofilme anzuknüpfen.

Der Präsident von Warner Bros. Pictures Group bringt es auf den Punkt: »Bryan Singers Superman war nicht so ganz der Film, den wir uns erhofft hatten. Wir wollten einen Neustart, aber den bekamen wir nicht. Wäre der Film erfolgreicher gewesen, dann hätten wir dieses Jahr längst einen weiteren gedreht. Aber so wie es jetzt aussieht, planen wir einen kompletten Neuanfang bei Superman – ohne eine Anknüpfung an einen der früheren Filme.« Das dürfte also das Ende für Bryan Singers »Man of Steel« bedeuten.

Nun will man sich an der Konkurrenz Marvel orientieren, und erst in einzelnen Filmen neben Superman auch die Superhelden Green Latern, Flash, Green Arrow und Wonder Woman etablieren, um dann irgendwann auch die »Justice League« auf die Leinwand zu bringen. Damit dürften die jetzigen Pläne für einen »Justice League«-Kinofilm und für Wolfgang Petersens »Batman vs. Superman« endgültig gestorben sein.

Aber auch die Ausrichtung der Filme soll sich ändern und nach »Dark Knight« richten: es soll ernst und düster im DC-Filmuniversum zugehen. »Wir wollen bei jeder Figur auch ihre dunkle Seite hervorholen.« Das soll auch für Superman gelten, der also wahrscheinlich im nächsten Film nicht mehr der strahlende Held für alle sein dürfte…

Quelle: Warner Bros, Hollywood Reporter

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