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Literaturpreise

Deutscher Science Fiction Preis 2016: Die Gewinner

Logo des Science Fiction Club Deutschland e.V.

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Heute wurden die Preisträger des »Deutschen Science Fiction Preis 2016« bekanntgegeben. Mit dem »Deutschen Science Fiction Preis« würdigt der Science Fiction Club Deutschland e.V. (gegr. 1955) den besten deutschsprachigen Roman und die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des Vorjahres im Genre. Der Preis ist mit je 1000 Euro pro Sparte dotiert und damit die einzige derartige Auszeichnung für phantastische Literatur in Deutschland. Die Gewinner erhalten außerdem eine von Andreas Eschbach (Autor von »Jesus Video«) gestiftete Medaille. Der Deutsche Science Fiction Preis wird von einem Preiskomitee vergeben, dass alle relevanten Neuerscheinungen des Vorjahres erfasst und liest.

Die Preisverleihung findet am Samstag, den 13. August 2016, auf dem MediKonOne, dem JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e.V., in Oldenburg statt.

Bester Roman

Das Schiff von Andreas Brandhorst

Das Schiff von Andreas Brandhorst

»Das Schiff« von Andreas Brandhorst. Piper-Verlag

Seit tausend Jahren schicken die intelligenten Maschinen der Erde lichtschnelle Sonden zu den Sternen. Sie sind auf der Suche nach den Hinterlassenschaften der Muriah, der einzigen bekannten und längst untergangenen Hochkultur in der Milchstraße. Bei der Suche helfen die Mindtalker, die letzten sterblichen Menschen auf der Erde – nur sie können ihre Gedanken über lichtjahrweite Entfernungen schicken und die Sonden lenken. Doch sie finden nicht nur das technologische Vermächtnis der Muriah, sondern auch einen alten Feind, der seit einer Million Jahren schlief und jetzt wieder erwacht.



Die weiteren Platzierungen:
»Meran« von Dirk van den Boom. Atlantis-Verlag 2015. 240 Seiten. ISBN 978-3-86402-282-1
»Paradox« von Phillip P. Peterson. Bastei Lübbe 2015. 478 Seiten. ISBN 978-3-404-20843-2
»Feuer am Fuß: Die Maeva-Trilogie 3« von Dirk C. Fleck. p.machinery 2015. 356 Seiten. ISBN: 978-3-95765-037-5
»Das Licht von Duino« von Frank W. Haubold. Atlantis Verlag 2015. 450 Seiten. ISBN 978-3-86402-274-6


Beste Kurzgeschichte
»Operation Gnadenakt« von Frank Böhmert. In: phantastisch! 57. Atlantis-Verlag. Ausgabe 1/2015.

Die weiteren Platzierungen:
»Der heilige Wasserabsperrhahn« von Uwe Hermann. In »Das Amt für versäumte Ausgaben: Kurzgeschichten – Band 4«. Createspace
»Tremolo« von Gabriele Behrend. In: NOVA 23. Amrun-Verlag.
»Le Roi est mort, vive le Roi!« von Guido Seifert. In: NOVA 23. Amrun-Verlag.
»Der Zwillingsfaktor« von Christian Weis. In: Exodus 33. 09/2015.
»Ein glücklicherer Ort« von Boris Koch. In: Exodus 33. 09/2015.
»Diese verdammten Alienzombieroboterviecher« von Frank Lauenroth. In: »Die Magnetische Stadt: 2014 Collection of Science Fiction Stories«. Verlag für Moderne Phantastik
»Shamané« von Norbert Stöbe. In NOVA 23. Amrun-Verlag.


Gratulation an Andreas Brandhorst und Frank Böhmert (der sich hier in seinem Blog freut)!

Quelle: Ralf Boldt für den DSFP

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